Ein Kellerraum wird schnell zur unübersichtlichen Abstellkammer, wenn Regale, Boxen und Feuchteschutz nicht zusammen geplant werden. Besonders in Altbaukellern mit 6 bis 10 m² Fläche entscheidet die richtige Einrichtung darüber, ob Weihnachtsdeko, Werkzeug und Vorräte trocken und erreichbar bleiben.
Der folgende Ratgeber zeigt Schritt für Schritt, wie Sie einen typischen Keller in Deutschland praktisch einrichten, welche Maße sinnvoll sind und wo Sie besser nicht sparen sollten.
Auf einen Blick
- Regale zuerst planen: Für private Keller reichen meist Metall-Steckregale mit 180 x 90 x 40 cm, Kosten etwa 35 bis 80 EUR pro Stück.
- Feuchte beachten: Im Altbau keine Kartons direkt auf den Boden stellen, besser Kunststoffboxen ab 8 bis 18 EUR verwenden.
- Durchgang freihalten: Mindestens 60 cm Laufweg einplanen, in engen Mietkellern besser 70 cm.
- Mietrecht prüfen: Fluchtwege, Heizungsräume und Gemeinschaftsflächen dürfen nicht zugestellt werden.
Vor dem Kauf: Keller messen, prüfen und sortieren
Viele Keller scheitern nicht am fehlenden Platz, sondern an unpassenden Regalen. Messen Sie zuerst die nutzbare Wandlänge, die Raumhöhe und die Türbreite. In deutschen Mehrfamilienhäusern haben Kellerabteile häufig nur 1,80 bis 2,20 m Breite und 2,00 bis 2,30 m Höhe.
Notieren Sie auch Rohre, Heizungsleitungen, Stromzähler, Wasserzähler und Lüftungsöffnungen. Diese Bereiche müssen erreichbar bleiben. Wenn ein Absperrhahn hinter einem Regal verschwindet, ist das im Schadensfall ein echtes Problem.
In der Praxis lohnt sich ein einfacher Grundriss auf Papier. Zeichnen Sie den Raum im Maßstab 1:20, also 1 cm auf dem Papier entspricht 20 cm im Keller. So sehen Sie schnell, ob zwei Regale nebeneinander passen oder ob die Tür am Ende nicht mehr vollständig öffnet.
Typische Ausgangslage in einer Mietwohnung
Beispiel: In einer 75 m² Altbauwohnung in Hamburg gehört ein Kellerabteil mit 2,10 m x 3,20 m zur Wohnung. Die Deckenhöhe beträgt 2,05 m, an einer Längsseite laufen Heizungsrohre. Sinnvoll sind hier zwei Regale mit je 180 x 90 x 40 cm und ein schmaler Bereich für Getränkekisten.
Bei einem solchen Keller bleiben bei 40 cm Regaltiefe und 210 cm Raumbreite noch etwa 130 cm übrig. Das klingt viel, aber mit Kisten, Fahrradreifen oder einem Wäscheständer wird es schnell eng. Planen Sie deshalb nicht jede Wand voll.
Was vor dem Einräumen weg muss
Sortieren Sie konsequent in vier Gruppen: behalten, verkaufen, entsorgen und in die Wohnung zurückholen. Lacke, alte Farben, Lösungsmittel und defekte Elektrogeräte gehören nicht jahrelang in den Keller. Viele Wertstoffhöfe nehmen kleine Mengen Renovierungsreste kostenlos oder gegen geringe Gebühren an, bei Sondermüll gelten kommunale Regeln.
Für Sperrmüll sollten Sie realistisch rechnen: Eine private Abholung kostet je nach Stadt und Menge oft 25 bis 80 EUR, kommunale Termine können günstiger oder kostenlos sein. Wer erst entrümpelt und dann Regale kauft, spart häufig ein komplettes Regal.
Entscheidungs-Checkliste: Passt Ihr Keller für Regale und Boxen?
- Ja/Nein: Ist der Boden trocken genug, dass nach 24 Stunden keine Feuchte unter einer Folie sichtbar wird?
- Ja/Nein: Bleiben Wasserzähler, Absperrhähne und Sicherungen frei zugänglich?
- Ja/Nein: Ist ein Laufweg von mindestens 60 cm eingeplant?
- Ja/Nein: Sind schwere Gegenstände unten und leichte Gegenstände oben vorgesehen?
- Ja/Nein: Werden Kartons durch Kunststoffboxen ersetzt, wenn der Keller muffig riecht?
- Ja/Nein: Ist die Hausordnung geprüft, besonders zu Fahrrädern, Reifen und brennbaren Stoffen?

Regale auswählen: Metall, Kunststoff oder Holz?
Für Kellerregale kommen vor allem drei Varianten infrage: Metall-Steckregale, Kunststoffregale und Holzregale. Die beste Wahl hängt von Feuchte, Traglast und Budget ab. Erfahrungsgemäß sind Metall-Steckregale für die meisten deutschen Keller der beste Kompromiss.
Metall-Steckregale für Werkzeug, Vorräte und Kisten
Ein übliches Metall-Steckregal mit 180 x 90 x 40 cm und fünf Böden kostet im Baumarkt etwa 35 bis 60 EUR. Stabilere Modelle mit 175 bis 265 kg Traglast pro Boden liegen oft bei 70 bis 120 EUR. Achten Sie darauf, dass die angegebene Traglast gleichmäßig verteilt gilt.
Für schwere Farbeimer, Werkzeugkoffer und Aktenordner sollten Sie mindestens 40 cm Tiefe wählen. In sehr schmalen Kellerabteilen sind 30 cm tiefe Regale besser, weil der Durchgang frei bleibt. Bei 60 cm tiefen Regalen wird ein kleiner Mietkeller schnell unbrauchbar.
Die Norm DIN EN 15635 betrifft vor allem die Nutzung und Prüfung von Regalsystemen im gewerblichen Bereich. Für private Keller ist sie nicht direkt Ihr Einkaufszettel, aber der Grundgedanke ist sinnvoll: Regale müssen standsicher, unbeschädigt und passend belastet sein.
Kunststoffregale für feuchte Altbaukeller
Kunststoffregale kosten meist 25 bis 55 EUR pro Stück. Sie rosten nicht und sind leicht zu reinigen. Der Nachteil ist die geringere Steifigkeit, vor allem bei schweren Werkzeugen oder Getränkekisten.
In einem feuchten Altbaukeller kann Kunststoff trotzdem sinnvoll sein. Stellen Sie schwere Gegenstände nur auf die unteren Böden und kontrollieren Sie, ob sich die Böden nach einigen Monaten durchbiegen. Für Campingzubehör, Deko und leichte Vorräte reicht diese Lösung oft aus.
Holzregale nur mit Abstand zum Boden
Holzregale wirken wohnlicher, sind aber im Keller nicht immer ideal. Ein einfaches Schwerlastregal mit Holzwerkstoffböden kostet etwa 40 bis 90 EUR. Bei hoher Luftfeuchte können die Platten aufquellen, besonders wenn sie direkt Kontakt zu kalten Außenwänden oder feuchtem Boden haben.
Wenn Sie Holz verwenden, stellen Sie das Regal auf Kunststofffüße oder Gummipads. Zwischen Regal und Außenwand sollten 3 bis 5 cm Luft bleiben. So kann die Luft zirkulieren und muffige Ecken entstehen seltener.
Wer zusätzlich Ordnung in Abstellflächen innerhalb der Wohnung schaffen möchte, findet passende Grundregeln im Ratgeber Abstellkammer organisieren.
Boxen, Etiketten und Zonen: So bleibt der Keller nutzbar
Regale allein schaffen noch keine Ordnung. Entscheidend ist, dass jede Kategorie einen festen Platz bekommt. Teilen Sie den Keller in Zonen ein: Saison, Werkzeug, Vorräte, Haushalt, Dokumente und selten genutzte Dinge.
Die richtigen Boxengrößen
Für die meisten Keller sind transparente Kunststoffboxen mit 30 bis 45 Litern praktisch. Eine 32 Liter Box kostet etwa 6 bis 12 EUR, stabile 60 Liter Boxen liegen bei 12 bis 22 EUR. Sehr große 80 Liter Boxen wirken verlockend, werden aber schnell zu schwer.
Für ein 90 cm breites Regal passen häufig zwei Boxen mit je etwa 40 cm Breite nebeneinander. Prüfen Sie vor dem Kauf die Innenmaße des Regals, nicht nur die Außenbreite. Viele Fehlkäufe entstehen, weil Deckel oder Griffmulden breiter sind als gedacht.
Für Akten eignen sich geschlossene Archivboxen nur in trockenen Kellern. In feuchten Räumen sind Kunststoffboxen mit Deckel besser, aber nicht luftdicht für alles. Textilien sollten sauber, trocken und möglichst in atmungsaktiven Beuteln lagern, damit kein muffiger Geruch entsteht.
Beschriften ohne späteres Rätselraten
Beschriften Sie jede Box an der Front und zusätzlich oben. Ein günstiges Beschriftungsgerät kostet etwa 25 bis 45 EUR, Papieretiketten kosten nur wenige Euro. Wichtig ist nicht das perfekte Design, sondern eine klare Logik.
Gute Etiketten lauten nicht Sonstiges, sondern Winterdeko, Malerzubehör, Fahrradteile oder Steuerunterlagen 2020-2024. Wenn mehrere Personen den Keller nutzen, etwa in einer WG, hilft eine zusätzliche Farbcodierung pro Person.
Schwere Dinge nach unten
Getränkekisten, Werkzeug, Fliesenreste und Farbeimer gehören auf den Boden oder den untersten Regalboden. Leichte Saisonartikel und leere Koffer können nach oben. Typischer Fehler in deutschen Altbauwohnungen: schwere Umzugskartons werden auf alte Holzregale gestapelt, obwohl die Böden bereits durchhängen.
Wenn Sie Renovierungsmaterial lagern, prüfen Sie Haltbarkeit und Frostempfindlichkeit. Dispersionsfarbe sollte meist frostfrei gelagert werden. Angebrochene Gebinde besser mit Datum versehen und nach längerer Lagerung kritisch prüfen.
Feuchte, Lüftung und Sicherheit im Keller richtig planen

Der schönste Keller nützt wenig, wenn Kartons aufweichen oder Metallteile rosten. Besonders im Altbau sind Keller oft kühl, ungedämmt und nur begrenzt trocken. Das ist nicht automatisch ein Mangel, sondern häufig konstruktionsbedingt.
Feuchte realistisch einschätzen
Ein einfaches digitales Hygrometer kostet etwa 8 bis 20 EUR. Für Keller ist es eine sinnvolle Anschaffung. Liegt die relative Luftfeuchte dauerhaft deutlich über 65 Prozent, sollten Sie empfindliche Dinge wie Papier, Leder, Fotos und Textilien nicht offen lagern.
Ein Luftentfeuchter mit Stromanschluss kostet ungefähr 140 bis 280 EUR, einfache Granulatboxen liegen bei 5 bis 15 EUR. Granulat hilft nur begrenzt und muss regelmäßig gewechselt werden. Bei baulicher Feuchte ersetzt es keine Sanierung.
Aus eigener Erfahrung ist die wichtigste Regel im Sommer: nicht tagsüber warme Außenluft in den kühlen Keller lassen. Warme Luft bringt Feuchtigkeit mit, die an kalten Wänden kondensieren kann. Lüften Sie eher früh morgens, spät abends oder im Winter an trockenen Tagen kurz und kräftig.
Abstand zu Wand und Boden
Stellen Sie Boxen nicht direkt an Außenwände. Ein Abstand von 3 bis 5 cm verbessert die Luftbewegung. Auf dem Boden helfen Kunststoffpaletten, Gitterroste oder einfache Regalunterbauten.
Eine kleine Kunststoffpalette mit etwa 60 x 40 cm kostet 8 bis 18 EUR. Für Getränkekisten oder Vorratsboxen ist das günstiger als später verschimmelte Kartons zu ersetzen. In sehr feuchten Kellern sollten empfindliche Dinge gar nicht gelagert werden.
Brandschutz und Mietrecht
In Mietshäusern sind Gemeinschaftsflure, Kellergänge und Technikräume keine privaten Lagerflächen. Fahrräder, Kinderwagen, Kartons oder Möbel dürfen dort nicht einfach abgestellt werden, wenn Fluchtwege verengt werden. Maßgeblich sind Mietvertrag, Hausordnung und die örtlichen Brandschutzanforderungen.
Auch die Heizkostenverordnung spielt indirekt eine Rolle, wenn Heizungsanlagen, Zähler oder Ablesegeräte zugänglich bleiben müssen. Blockieren Sie keine Messgeräte und keine Türen zu Technikräumen. Bei Unsicherheit fragen Sie die Hausverwaltung schriftlich, bevor Sie sperrige Dinge dauerhaft abstellen.
Wenn im Keller auch Fahrräder stehen, ist eine platzsparende Wandlösung oft besser als ein zugestellter Gang. Mehr dazu passt thematisch zu Fahrrad in der Wohnung aufbewahren.
Kostenplan für einen 6 bis 8 m² Keller
Für einen normalen Kellerraum müssen Sie nicht mehrere hundert Euro ausgeben. Wer jedoch nur die billigsten Einzelteile kauft, zahlt oft doppelt, weil Regale wackeln oder Boxen brechen. Ein realistischer Mittelweg liegt für viele Haushalte zwischen 180 und 420 EUR.
Basisvariante für wenig Budget
Die Basisvariante besteht aus zwei Metall-Steckregalen zu je 45 EUR, sechs transparenten Boxen zu je 8 EUR, einem Hygrometer für 12 EUR und Etiketten für 5 EUR. Gesamtpreis: etwa 155 EUR. Diese Lösung reicht für Deko, Haushaltsvorräte und leichtes Werkzeug.
Der Nachteil: Die Boxenanzahl ist knapp und schwere Lasten sollten vorsichtig verteilt werden. Für eine WG mit mehreren Personen wird diese Variante schnell zu klein. Sie eignet sich eher für Singles oder Paare mit wenig Saisonlagerung.
Solide Variante für Familien
Für Familien empfehle ich häufig drei stabilere Regale zu je 75 EUR, zwölf Boxen zu je 12 EUR, zwei Kunststoffpaletten zu je 14 EUR, ein Hygrometer für 15 EUR und ein Beschriftungsgerät für 30 EUR. Das ergibt rund 442 EUR. Dafür entsteht ein System, das mehrere Jahre funktioniert.
Bei 6 bis 8 m² Kellerfläche sollten drei Regale aber nur dann eingebaut werden, wenn der Laufweg frei bleibt. Besser zwei gut zugängliche Regale als drei zugestellte. Planen Sie eine freie Stellfläche von mindestens 60 x 80 cm für Dinge, die kurzfristig dazukommen.
Wo sich Sparen lohnt und wo nicht
Sparen können Sie bei Etiketten, gebrauchten Regalen und einfachen Boxen für leichte Gegenstände. Nicht sparen sollten Sie bei Traglast, Standfestigkeit und Feuchteschutz. Ein umkippendes Regal beschädigt nicht nur Dinge, sondern kann auch gefährlich werden.
Gebrauchte Regale aus Kleinanzeigen kosten oft 15 bis 40 EUR. Prüfen Sie aber Rost, verbogene Stützen und fehlende Steckelemente. Bei Boxen sollten Deckel sauber schließen, sonst staubt alles ein.
Falls Sie gleichzeitig eine größere Wohnungsordnung planen, lohnt sich ein Blick auf Stauraum in kleinen Wohnungen schaffen. Keller und Wohnung sollten zusammen gedacht werden, sonst wandert das Chaos nur von einem Raum in den anderen.
Schritt für Schritt einräumen
Beginnen Sie mit dem schwersten Regal und richten Sie es exakt aus. In Kellern sind Böden oft uneben, besonders im Altbau. Kleine Ausgleichsplättchen oder Gummipads für 3 bis 8 EUR können helfen, dürfen aber die Standfestigkeit nicht verschlechtern.
1. Regale aufstellen und testen
Stellen Sie Regale an Innenwände, wenn dort genug Platz ist. Außenwände sind kälter und feuchter. Wenn Außenwände unvermeidlich sind, halten Sie Abstand und vermeiden Sie Papierlagerung in diesem Bereich.
Belasten Sie jeden Regalboden zuerst leicht und prüfen Sie, ob die Konstruktion wackelt. Bei hohen Regalen kann eine Wandbefestigung sinnvoll sein. In Mietwohnungen sollten Bohrungen vorher mit dem Vermieter geklärt werden, wenn die Kellerwand nicht eindeutig zum eigenen Abteil gehört.
2. Boxen nach Zugriffshäufigkeit verteilen
Was Sie monatlich brauchen, kommt auf Griffhöhe zwischen etwa 80 und 150 cm. Selten genutzte Dinge dürfen nach oben. Sehr schwere Boxen gehören nicht über Schulterhöhe.
Für Weihnachtsdeko, Sommerzubehör und Werkzeug eignen sich feste Regalplätze. Lassen Sie pro Regalboden 5 bis 10 cm Luft nach oben, damit Boxen bequem herausgezogen werden können. Vollgestopfte Fächer wirken effizient, sind im Alltag aber mühsam.
3. Inventarliste anlegen
Eine einfache Liste auf Papier oder im Smartphone reicht. Notieren Sie Boxnummer, Inhalt und Regalposition. Beispiel: B3, Malerzubehör, Regal links unten. Das spart viel Suchzeit, besonders wenn der Keller nicht direkt in der Wohnung liegt.
Kontrollieren Sie den Keller zweimal im Jahr, idealerweise im Frühjahr und Herbst. Dann sehen Sie Feuchteprobleme früh und können Dinge aussortieren, bevor sich wieder Chaos bildet.
Zusammenfassung
- Keller zuerst messen: Wandlänge, Türbreite, Deckenhöhe und Hindernisse notieren.
- Mindestens 60 cm Laufweg freihalten, in engen Mietkellern lieber 70 cm.
- Metall-Steckregale mit 180 x 90 x 40 cm sind für viele Keller die praktischste Lösung.
- In feuchten Altbaukellern keine Kartons direkt auf Boden oder Außenwand stellen.
- Transparente Boxen mit 30 bis 45 Litern bleiben handlich und übersichtlich.
- Wasserzähler, Absperrhähne, Heizungsanlagen und Fluchtwege immer frei halten.
- Für einen brauchbaren 6 bis 8 m² Keller realistisch 180 bis 420 EUR einplanen.
Häufige Fragen
Welche Regaltiefe ist für einen kleinen Keller sinnvoll?
Für schmale Kellerabteile sind 30 bis 40 cm Tiefe meist ideal. 60 cm tiefe Regale bieten zwar viel Stauraum, blockieren aber schnell den Durchgang und machen hintere Boxen schwer erreichbar.
Darf ich in der Mietwohnung Regale an der Kellerwand befestigen?
Das hängt vom Mietvertrag, der Hausordnung und der konkreten Wand ab. Kleine, rückbaubare Befestigungen im eigenen Kellerabteil sind oft unproblematisch, bei Gemeinschaftswänden oder massiven Eingriffen sollten Sie vorher schriftlich fragen.
Was kostet eine komplette Kellereinrichtung?
Für zwei bis drei Regale, mehrere Boxen, Etiketten und einfache Feuchtekontrolle sollten Sie etwa 180 bis 420 EUR rechnen. Eine sehr günstige Basislösung beginnt bei rund 155 EUR, stabilere Familienlösungen liegen eher über 400 EUR.
Sind Kartons im Keller grundsätzlich schlecht?
In trockenen Neubaukellern können Kartons funktionieren. In vielen Altbaukellern sind Kunststoffboxen besser, weil sie weniger Feuchtigkeit aufnehmen und den Inhalt besser vor Staub und Spritzwasser schützen.
Wie oft sollte ich den Keller lüften?
Lüften Sie nicht pauschal dauerhaft, sondern abhängig von Wetter und Feuchte. Im Sommer eher morgens oder abends, im Winter kurz und kräftig an trockenen Tagen. Ein Hygrometer hilft bei der Entscheidung.
Was darf nicht in den Keller?
Empfindliche Dokumente, Fotos, Leder, hochwertige Textilien und frostempfindliche Farben gehören nicht in feuchte oder kalte Keller. Brennbare Stoffe, Chemikalien und Sondermüll müssen nach Hausordnung und kommunalen Vorgaben gelagert oder entsorgt werden.

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